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Magento Agentur aus Köln

Wir entwickeln Onlineshops mit Magento Open Source. Nicht dein Geschäft passt sich dem System an, sondern das System deinem Geschäft. Was anders funktionieren muss, machen wir möglich, statt es zu umgehen.

Warum entwickeln wir mit Magento?

Weil Magento kein fertiger Onlineshop ist, den man einrichtet, sondern eine offene Codebasis, die sich umkrempeln lässt. Fast jeder Teil lässt sich ersetzen, erweitern oder neu verknüpfen und zwar auf dem dafür vorgesehenen Weg statt als Eingriff in den Kern.

Die meisten Shopsysteme lassen sich an vorgesehenen Stellen erweitern. Magento geht weiter: Eine mitgelieferte Komponente lässt sich durch eine eigene ersetzen und um einzelne Funktionen kann sich eigener Code legen, ohne sie zu überschreiben. Adobe beschreibt beides in der Entwicklerdokumentation als den regulären Weg. Was dein Geschäft anders macht als der Standard, muss deshalb nicht als Sonderfall danebenstehen. Es kann an die Stelle des Standards treten und Updates trotzdem überleben.

Für die Daten gilt dasselbe. Eigenschaften und Eigenschaftssätze sind in Magento Inhalte und keine feste Tabellenstruktur, neue Felder brauchen also keinen Umbau der Datenbank. Und fast jede Einstellung gilt wahlweise für die ganze Installation, eine Website, einen Store oder eine einzelne Ansicht. Wer mehrere Marken, Länder oder Preiswelten aus einem System fährt, setzt Abweichungen dort, wo sie gelten.

Diese Freiheit kostet etwas. Ein System, das sich so weit verändern lässt, nimmt einem die Entscheidungen nicht ab und Betrieb und Pflege liegen bei dir und deiner Agentur statt beim Hersteller. Für Vorhaben, die sich mit einem Standard nicht abbilden lassen, ist genau das der Punkt.

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Magento Open Source oder Adobe Commerce?

Dieselbe Software, zwei Produkte. Wir entwickeln mit Magento Open Source, weil dort niemand zwischen dir und dem Code steht: keine Lizenz, kein fremder Betrieb, keine Stelle, an der die Anpassung aufhört.

Quelloffen

Magento Open Source

Der vollständige Handelskern, ohne Lizenz und auf einer Infrastruktur, die du aussuchst.

  • Open Software License 3.0, keine Lizenzgebühr, keine Umsatzgrenze
  • Betrieb, Absicherung und Aktualisierung bei dir und deiner Agentur
  • Page Builder seit Version 2.4.3 im Lieferumfang
  • Version 2.4.9 vom 12. Mai 2026, drei Jahre Unterstützung je Reihe
  • Seit Januar 2026 monatliche Sicherheitspatches von Adobe
Lizenzpflichtig

Adobe Commerce

Dieselbe Codebasis, dazu Funktionen und Dienste, die Adobe separat lizenziert.

  • Lizenzpflichtig, Betrieb wahlweise bei Adobe
  • B2B-Erweiterung mit Firmenkonten und kundeneigenen Katalogen
  • Angebotsanfragen, Bestellanforderungslisten, Schnellbestellung
  • Zusätzliche Dienste aus dem Adobe-Umfeld

Eigene Infrastruktur bedeutet Aufwand und Freiheit zugleich. Du entscheidest, wo der Onlineshop läuft, wo die Daten liegen und wann aktualisiert wird. Bei einem Dienst, den ein Hersteller für dich betreibt, ist nichts davon deine Entscheidung. Für Vorhaben, die tief in den Code gehen, ist genau das die Voraussetzung.

Wie weit lässt sich Magento verändern?

So weit, wie das Vorhaben es verlangt. Die Stufen bauen aufeinander auf, von der Einstellung ohne eine Zeile Code bis zur eigenen Oberfläche vor Magento. Jede davon ist vorgesehen.

  1. Einstellen

    Preisregeln, Kundengruppen, Steuer- und Versandregeln, mehrere Ansichten. Das läuft über die Verwaltung, ohne eine Zeile Code.

  2. Ergänzen

    Eigene Eigenschaften, eigene Produkttypen, zusätzliche Felder im Bestellablauf. Die Datenbank bleibt dabei, wie sie ist.

  3. Erweitern

    Ein eigenes Modul bringt mit, was fehlt: eine Schnittstelle zur Warenwirtschaft, ein eigener Versanddienst, eine eigene Zahlart.

  4. Umlenken

    Eigener Code hängt sich an eine vorhandene Funktion und ändert ihr Ergebnis. Das Original bleibt unberührt und damit updatefähig.

  5. Austauschen

    Eine mitgelieferte Komponente wird per Konfiguration durch eine eigene ersetzt. Magento ruft ab dann überall deine auf.

  6. Ablösen

    Die Oberfläche muss nicht von Magento kommen. Über REST und GraphQL steht eine eigene Anwendung davor und Magento liefert die Daten.

Kann ich Endkunden und Händler in einem Onlineshop bedienen?

Ja. Vieles davon trägt Magento Open Source schon im Standard. Für den Rest gibt es Erweiterungen von Drittanbietern und wo die nicht passen, entwickeln wir. Adobes B2B-Erweiterung gehört zu Adobe Commerce und ist separat lizenziert.

Ein großer Teil des Händlergeschäfts läuft über Dinge, die im Standard bereits vorhanden sind: eigene Preise je Kundengruppe, Staffeln ab Menge, eigene Steuerklassen je Gruppe und die Wahl, ob Netto- oder Bruttopreise angezeigt werden. Wer Firmenkunden mit festen Konditionen bedient und die Bestellungen anschließend im ERP weiterverarbeitet, kommt damit schon weit.

Darüber hinaus geht es um Abläufe, die in jedem Unternehmen anders aussehen: Firmenkonten mit mehreren Bestellern und Freigaben, kundeneigene Sortimente und Preislisten, Angebotsanfragen, Schnellbestellung über Artikelnummern. Für einiges davon gibt es fertige Erweiterungen, anderes entwickeln wir. Wir setzen um, was dein Geschäft tatsächlich braucht und richten die Abläufe nach deinen Regeln aus statt nach denen eines Moduls.

Im Standard enthalten Über eine Erweiterung Auf dein Geschäft entwickelt
  • Preise je Kundengruppe
  • Staffelpreise ab Menge
  • Steuerklassen und Nettoanzeige
  • Firmenkonten mit Freigaben
  • Angebote und Schnellbestellung
  • PunchOut über OCI und cXML
  • Schnittstellen ohne fertigen Konnektor
  • Eigene Logik statt Feldzuordnung
  • Konditionen aus der Warenwirtschaft

Was passiert mit einem Onlineshop auf Magento 1?

Er läuft weiter. Adobe hat den Support im Juni 2020 zwar beendet, seitdem kommen keine Sicherheitspatches mehr vom Hersteller. Es gibt aber drei Wege nach vorn und welcher passt, hängt vom Onlineshop ab, nicht vom Kalender.

Der erste Weg hält den bestehenden Onlineshop am Laufen und schließt die Lücken über Dritte. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Mage One liefert kommerzielle Patches und hält Magento 1 mit neueren PHP-Versionen lauffähig. Am Onlineshop selbst ändert sich dabei nichts. OpenMage LTS ist ein kostenfreier Fork aus der Community, hier wechselt der Onlineshop auf eine andere, weiter gepflegte Codebasis. Beide schützen vor bekannten Lücken und entwickeln den Onlineshop nicht weiter, neu gemeldete Lücken bleiben bis zum Patch offen.

Der zweite Weg ist der Wechsel auf Magento Open Source. Zwischen den Generationen liegt keine Aktualisierung, sondern ein anderes System: anderes Datenmodell, andere Modulstruktur, andere Themes. Übernommen werden Daten, nicht Code. Wer über die Jahre Anpassungen mitgeschleppt hat, die längst niemand mehr braucht, kommt dabei zu einem aufgeräumten Stand.

Der dritte Weg ist, die Systemfrage noch einmal zu stellen. Ein Onlineshop, der seit Jahren kaum verändert wurde und wenig eigene Logik trägt, ist bei einem anderen System womöglich besser aufgehoben. Wir sagen das offen, statt jeden Magento-1-Onlineshop automatisch in Richtung Magento 2 zu führen.

Vorhaben besprechen

Deckt ihr ein Magento-Projekt komplett ab?

Ja. Konzept, Design, Entwicklung, Anbindung, Umstieg und laufende Betreuung kommen aus einer Hand. Für Magento heißt das vor allem: Wir arbeiten im Code, nicht nur in den Einstellungen.

Konzept

Konzeption und Nutzerführung

Seitenstruktur, Navigationslogik und Nutzerwege entstehen vor dem ersten Entwurf.

Datenmodell und Sortimentsstruktur

Eigenschaften, Eigenschaftssätze, Produkttypen und Kategorielogik werden vor der Umsetzung festgelegt. Diese Struktur trägt den Onlineshop später oder bremst ihn.

Design

Screendesign und Prototyp

Aus Wireframes werden Layouts, daraus ein durchklickbarer Prototyp.

Entwicklung

Theme-Entwicklung

Eigene Themes statt einer gekauften Vorlage mit Einstellungsmenü. Wir haben Magento-Themes über Jahre entwickelt und weitergeführt und arbeiten daneben mit verbreiteten Frontends wie Hyvä.

Eigene Module

Wo fertige Erweiterungen nicht reichen, entsteht ein eigenes Modul. Vom zusätzlichen Feld bis zur Komponente, die eine mitgelieferte ersetzt.

Getrennte Frontends

Oberfläche und Handelskern laufen getrennt, wenn ein Vorhaben eigene Frontends, native Apps oder mehrere Ausspielwege braucht. Magento bleibt das System, in dem alles zusammenläuft.

Anbindung

Schnittstellen und Integrationen

Wir verbinden Magento mit Warenwirtschaft, ERP, PIM, POS, Payment oder Versand, über REST und GraphQL und mit einer eigenen Verbindungsschicht, wo es keinen fertigen Weg gibt.

Umstieg

Umstieg und Versionswechsel

Von Magento 1 auf Magento Open Source oder über Hauptversionen hinweg. Vorbereitet, auf einer Testumgebung geprüft und in einem geplanten Fenster umgestellt.

Betrieb

Betreuung und Weiterentwicklung

Bugfixing, Updates und Weiterentwicklung: Wir halten den Onlineshop sicher und in Bewegung, nicht nur im Störfall. Das läuft entweder über einen monatlichen Retainer, der ein festes und planbares Stundenkontingent reserviert, oder ganz nach Bedarf auf Zuruf.

Aufwand

Was kostet ein Magento-Projekt?

Katalogpreise gibt es nicht. Den Preis treibt die Komplexität, nicht die reine Größe. Ein Vorhaben mit eigenem Theme und einigen Anbindungen beginnt im mittleren fünfstelligen Bereich, mit viel eigener Logik und tief integrierten Systemen entsprechend höher.

Wir schätzen dein Vorhaben anhand der konkreten Anforderungen ein und geben dir am Ende ein verbindliches Festpreisangebot. Hosting, Erweiterungen und Zahlungsgebühren fallen zusätzlich an und werden direkt bei den jeweiligen Anbietern abgerechnet.

Was qualifiziert uns als Magento Agentur?

Dass wir alle Stufen gehen, nicht nur die ersten. Über ein Jahrzehnt Erfahrung mit Magento, Eingriffe bis in den Austausch einzelner Komponenten, dazu die Partnerschaft mit Adobe.

Magento begleitet uns seit über einem Jahrzehnt. In dieser Zeit haben wir nicht nur eingerichtet, sondern ergänzt, umgelenkt, ausgetauscht und abgelöst. Und wir haben diese Eingriffe über Hauptversionen hinweg am Leben gehalten. Genau das ist der Teil, den keine Schulung vermittelt: Wer tief eingreift, muss die Eingriffe auch über Jahre tragen können.

Als langjähriger Adobe-Partner haben wir Zugang zum Partnerportal des Herstellers, mit Schulungen und Produktunterlagen. Dazu kommen Testumgebungen, in denen sich Änderungen erproben lassen, bevor sie einen laufenden Onlineshop erreichen, ein Eintrag in Adobes Partner- und Lösungsverzeichnis, die Möglichkeit, Vorhaben direkt beim Hersteller anzumelden, sowie ein direkter Draht zum Support und Ausblicke auf kommende Versionen.

Was am Ende zählt, entscheidet sich trotzdem im Projekt. Hier arbeiten dieselben Kollegen über Jahre an denselben E-Commerce-Projekten und wissen, warum eine gewachsene Stelle so ist, wie sie ist.

Erzähl uns, was dein Onlineshop können muss.

Wir sagen dir, wie tief der Eingriff dafür gehen muss, was das bedeutet und was es kostet. Und wenn Magento nicht der richtige Weg ist, sagen wir dir auch das.

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Häufige Fragen zu Magento

Was kostet Magento?

Magento Open Source kostet keine Lizenzgebühr, weder einmalig noch laufend und es gibt keine Umsatzgrenze. Die Kosten liegen woanders: bei Hosting auf einer Umgebung, die zu einem Onlineshop dieser Größe passt, bei der Entwicklung und bei der laufenden Pflege. Adobe Commerce ist dagegen lizenzpflichtig, Preise nennt Adobe nur auf Anfrage. Was ein Vorhaben bei uns kostet, hängt an der Komplexität und nicht an der Größe des Sortiments.

Wird Magento noch weiterentwickelt?

Ja. Die aktuelle Version 2.4.9 ist im Mai 2026 erschienen, seit Januar 2026 liefert Adobe monatliche Sicherheitspatches. Eine Nachfolgeversion mit neuer Hauptnummer hat Adobe nicht angekündigt, ein Ende von Magento Open Source aber ebenso wenig. Daneben gibt es Mage-OS, einen unabhängigen Fork aus der Community, der zu Magento Open Source kompatibel bleibt. Wer das Thema Verlässlichkeit ernst nimmt, hat damit einen zweiten Weg, der offensteht, ohne ihn heute gehen zu müssen.

Wie lange wird meine Magento-Version unterstützt?

Jede 2.4er-Reihe bekommt ab ihrem Erscheinen drei Jahre Unterstützung. Danach gibt es für diese Reihe keine Patches mehr, der Onlineshop läuft weiter, bekommt aber keine Sicherheitsaktualisierungen. Praktisch heißt das: Ein Versionswechsel steht etwa alle zwei bis drei Jahre an und gehört ins Budget, nicht in die Notfallplanung. Wir behalten die Fristen für deinen Onlineshop im Blick und planen den Wechsel ein, bevor eine erreicht ist.

Ist Magento nicht zu langsam?

Magento ist umfangreich und wer alles einschaltet und nichts aufräumt, bekommt einen langsamen Onlineshop. Das liegt aber selten am System. Die üblichen Ursachen sind zu viele fremde Erweiterungen, ein Frontend mit unnötigem Ballast, fehlendes Zwischenspeichern und eine Umgebung, die zu klein gewählt wurde. Alle vier lassen sich lösen. Für das Frontend gibt es mit Hyvä einen verbreiteten Weg zu deutlich schlankeren Seiten und beim Zwischenspeichern bringt Magento die Werkzeuge selbst mit.

Wann ist Shopware die bessere Wahl als Magento?

Wenn dein Vorhaben mit den vorgesehenen Erweiterungspunkten auskommt und der Aufwand für Server und Pflege klein bleiben soll. Verkaufsfähig werden Onlineshops auf beiden Systemen, beide laufen auf eigenen Servern, beide sind quelloffen. Der Unterschied liegt in der Tiefe der Anpassung und im Aufwand, den sie verlangt. Shopware ist im deutschen Mittelstand meist der pragmatischere Weg: schneller startklar, weniger Betriebsaufwand, ein großes Netz an Agenturen. Magento lohnt sich, wenn ein Vorhaben Eingriffe verlangt, die über die vorgesehenen Erweiterungspunkte hinausgehen und wenn die Ressourcen dafür da sind. Wir arbeiten mit Shopware genauso wie mit Magento und ordnen dein Vorhaben ein, bevor ein Angebot entsteht.

Wie läuft der Umstieg von Magento 1 auf Magento 2?

Als Neuaufbau mit Datenübernahme, nicht als Aktualisierung. Zwischen den Generationen liegen ein anderes Datenmodell, eine andere Modulstruktur und ein anderes Theme-System. Übernommen werden Artikel, Kunden, Bestellungen und Adressen, dazu die URLs, damit Rankings nicht verloren gehen. Erweiterungen und eigene Anpassungen aus Magento 1 laufen nicht mit und werden entweder neu entwickelt oder ersetzt. Vor der Umsetzung sehen wir uns an, was davon überhaupt noch gebraucht wird. Erfahrungsgemäß ist das weniger, als am Anfang gedacht.

Woran erkenne ich eine passende Magento Agentur?

Daran, wie tief sie eingreifen kann und wie ehrlich sie über den Aufwand spricht. Magento einrichten kann fast jeder, der schon einmal damit gearbeitet hat. Interessant wird es, wenn eine mitgelieferte Komponente durch eine eigene ersetzt werden muss und diese Änderung auch den nächsten Versionswechsel überstehen soll. Frag im Erstgespräch nach zwei Dingen: Hat die Agentur einen Onlineshop schon über mehrere Hauptversionen begleitet und sagt sie dir offen, wann Magento der falsche Weg wäre? Dazu kommt das, was für jedes lange Vorhaben gilt: feste Ansprechpartner, kurze Wege und jemand, der auch nach dem Start erreichbar ist.