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Schnittstellen & Integrationen

Überblick

Schnittstellen zwischen Onlineshops, Websites und den Systemen dahinter

Ein Onlineshop oder eine Website steht selten allein. Dahinter stehen Warenwirtschaft, ERP, CRM- oder Marketing-Systeme. Je mehr davon zusammenkommen, desto mehr Aufwand und Fehlerquellen entstehen, wenn Daten von Hand übertragen werden. Wir verbinden diese Systeme, damit die Daten automatisch fließen, statt doppelt gepflegt zu werden. Wo es fertige Konnektoren gibt, nutzen wir sie. Wo nicht, entwickeln wir die Schnittstelle selbst.

Leistungen

Womit wir dich unterstützen:

Shop- & Website-Anbindung

Wir verbinden Onlineshops und Websites mit den Systemen dahinter: Artikel, Bestände und Bestellungen ebenso wie Formulare, Leads und Inhalte.

Eigenentwickelte Schnittstellen

Wo es keinen fertigen Konnektor gibt, entwickeln wir die API-Anbindung selbst: passgenau auf das System und den Prozess dahinter.

Datenqualität & Mapping

Felder, Einheiten und Kategorien passen selten von System zu System zusammen. Wir ordnen sie sauber zu, damit am Ende überall dieselben Daten stehen.

Betrieb & Überwachung

Eine Schnittstelle läuft nicht für immer von allein: Wir überwachen die Datenflüsse, fangen Fehler ab und halten die Anbindung dauerhaft stabil.

Anbindungen

Systeme, die wir verbinden

Vieles lässt sich über fertige Konnektoren lösen, anderes nur über eine eigenentwickelte Schnittstelle. Das sind die Systeme, die wir am häufigsten verbinden:

Warenwirtschaft & ERP

Systeme wie beispielsweise Büro+, Lexware, SelectLine oder TopM. Wir nutzen die Schnittstellen der Anbieter, greifen auf Lösungen von Drittanbietern zurück oder entwickeln die Anbindung selbst.

Produktdaten & PIM

Zentrale Produktinformationen und redaktionelle Inhalte, die konsistent in Onlineshop, Website und weitere Kanäle fließen. Gepflegt an einer Stelle statt an vielen.

CRM & Marketing

Formulare und Leads laufen direkt ins CRM, Kontakte und Inhalte bleiben zwischen Website, Newsletter und Marketing-System synchron.

Projektbeispiele

Aus unserer täglichen Arbeit

Warenwirtschafts-Anbindung für einen Händler mit umfangreichem Sortiment

Ein Händler mit mehreren tausend Artikeln pflegte sein Sortiment in der Warenwirtschaft und den Onlineshop daneben von Hand. Jede Preisänderung, jeder neue Artikel und jeder Bestand musste zweimal erfasst werden. Bei dieser Menge war das nicht nur Aufwand, sondern eine Fehlerquelle: Der Shop zeigte Bestände, die es nicht mehr gab und Preise, die im System längst andere waren. Eine fertige Anbindung, die den Artikelstamm mit seinen Staffelpreisen, Varianten und Einheiten korrekt abgebildet hätte, gab es nicht.

In Ermangelung von Alternativen haben wir eine eigene Schnittstelle entwickelt, die in beide Richtungen arbeitet. Artikel, Preise und Bestände laufen aus der Warenwirtschaft in den Onlineshop, Bestellungen und Kundendaten zurück ins System. Der eigentliche Aufwand steckte im Mapping: Felder, Einheiten und Kategorien mussten zwischen beiden Seiten sauber zugeordnet werden, dazu kamen Sonderfälle, die kein Standard vorsieht. Fehlerhafte Datensätze fängt die Anbindung ab und meldet sie, statt sie stillschweigend durchlaufen zu lassen.

Heute pflegt der Händler sein Sortiment ausschließlich in der Warenwirtschaft. Der Onlineshop zieht nach, ohne dass jemand daran denken muss.

Website-Anbindung mit komplexen Formularstrecken und eigenentwickelter Newsletter-Schnittstelle

Bei einer Organisation mit breitem Leistungsangebot lagen die entscheidenden Inhalte in internen Fachsystemen: Angebote mit wechselnden Terminen, Zuständigkeiten und Konditionen. Auf der Website wurden sie von Hand nachgetragen, mit dem üblichen Verzug und den üblichen Abweichungen. Wir haben die Website an diese Quellen angebunden, sodass die Inhalte tagesaktuell dort erscheinen, wo sie hingehören.

Zudem lag ein Schwerpunkt auf den Formularen. Statt eines einheitlichen Kontaktformulars entstanden zahlreiche eigene Strecken für unterschiedliche Anliegen, jede mit eigenen Pflichtangaben, Verzweigungen und Prüfungen. Je nach Auswahl blendet das Formular weitere Felder ein, validiert die Eingaben gegen die Fachdaten und leitet den Vorgang an die zuständige Stelle im Zielsystem weiter. Fehlgeschlagene Übertragungen laufen nicht ins Leere, sondern werden zwischengespeichert und erneut zugestellt.

Dazu kam die Newsletter-Anbindung. Der Anbieter konnte über seine Schnittstelle zwar Kontakte anlegen, aber nicht das, was hier nötig war: mehrere Newsletter parallel, Zuordnung zu Gruppen und Interessen aus dem Formularkontext, saubere Anmelde- und Abmeldeprozesse über alle Listen hinweg. Diese Logik haben wir selbst entwickelt und der Standardschnittstelle vorgelagert. Wer sich über ein Formular anmeldet, landet automatisch in den passenden Verteilern, ohne dass jemand Listen manuell pflegt.

Häufige Fragen zu Schnittstellen und Integrationen

Was kostet eine Schnittstelle?

Das hängt davon ab, was verbunden wird. Eine Anbindung über einen vorhandenen Konnektor ist überschaubar, eine individuell entwickelte Schnittstelle aufwändiger. Den Ausschlag gibt die Komplexität, nicht die Zahl der Systeme. Eine belastbare Größenordnung nennen wir, sobald wir die beteiligten Systeme und Abläufe kennen.

An welche Systeme könnt ihr anbinden?

An alle, die eine Schnittstelle mitbringen oder sich über Exporte, Importe und Datenbankzugriffe erschließen lassen. Häufig sind es Warenwirtschaft- und ERP-Systeme wie beispielsweise Büro+, Lexware, SelectLine oder TopM, dazu PIM, CRM und Marketing-Automation. Dabei bleibt es nicht bei zwei Systemen: Auch mehrere lassen sich miteinander verbinden. Welcher Weg im konkreten Fall trägt, klären wir vorab anhand der beteiligten Systeme.

Was ist eine eigenentwickelte Schnittstelle und wann braucht man sie?

Wenn zwei Systeme keine fertige Verbindung füreinander mitbringen, entwickeln wir eine eigene: eine API-Anbindung, die genau die Daten in genau der Form überträgt, die beide Seiten brauchen. Das ist oft bei gewachsenen Warenwirtschaften der Fall.

Wie sicher sind die Datenübertragungen?

Schnittstellen übertragen oft sensible Daten: Kundendaten, Preise, Bestellungen. Wir setzen auf verschlüsselte Verbindungen, kontrollierte Zugriffe und nachvollziehbare Protokolle, damit klar ist, was wann übertragen wurde. Fehler fangen wir ab, statt sie unbemerkt durchlaufen zu lassen.

Können bestehende Schnittstellen übernommen oder abgelöst werden?

Ja. Bestehende Anbindungen schauen wir uns an und entscheiden gemeinsam, ob wir sie übernehmen, überarbeiten oder durch eine stabilere Lösung ersetzen. Gerade ältere, über die Jahre gewachsene Schnittstellen lassen sich oft deutlich verschlanken.

Wer kümmert sich um die Schnittstellen nach dem Go-live?

Wir, auf Wunsch dauerhaft. Eine Schnittstelle ist kein einmaliges Projekt, sondern Infrastruktur, die laufen muss. Wir überwachen die Datenflüsse, prüfen die Anbindung nach größeren Updates auf einer der beiden Seiten und passen sie an, bevor etwas ausfällt. Viele Anbindungen betreuen wir seit über zehn Jahren.

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